4. Juli 2009
Die Ökumene scheint an manchen Stellen weiter zu sein, als man nach dem Klagen der Protagonisten vermuten dürfte. Die Katholische Nachrichten-Agentur meldete am 2. Juli 2009, dass im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland im Jahr 2007 rund 250.000 Jugendliche die Firmung erhalten hätten.
Na, wer sagt denn, dass die Evangelischen sich nicht auch etwas bewegen könnten?

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17. Juni 2009
Die Mitteldeutsche Zeitung huldigt ihm wieder einmal: dem heidnischen Fußball-Gott. Am 16. Juni 2009 lässt sie Fußball-Spieler Tobias Cramer auf Seite 15 auf Knien jubeln. Die Überschrift dazu lässt einen religiösen Impuls vermuten.
Hier die Fassung aus dem Netz:

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16. Juni 2009
meint Klaus Scherer, ARD-Korrespondent in Washington, und führt das sehr schön an der Debatte um die sogenannten verschärften Verhörtechniken der CIA aus.
http://www.tagesschau.de/kommentar/guantanmo100.html
ARD Kommentar vom 15.06.2009
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6. Juni 2009
In einem Beitrag, der am 4. Juni im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde, sagte Korrespondent Burghard Birke:
Leichen oder gar Überlebende der abgestürzten Airfrance-Maschine würden die Suchtrupps nicht finden. Denn die Absturzstelle im Atlantik in Äquator-Nähe sei “Hai-verseucht”. Daraus kann nur der Schluss folgen: Der Atlantik ist krank. Und Krankheitserreger ist nicht etwa der Zivilisationsmüll – nein, es sind die Tiere.
Tja, da muss man doch was tun! Allerdings wird es schwer fallen, die Aufgabe zu begrenzen. Schnell geraten andere kranke Gegenden dieser Welt ins Blickfeld. Der Autor wird sicher auch Skandinavien für Elch-verseucht und den Norden Kanadas für Wolf-verseucht halten. An die Serengeti mag man gar nicht erst denken. Wo mit der Seuchen-Bekämpfung anfangen, wo aufhören?
Nachweis: www.dradio.de, Audio on demand. 4. Juni 2009, Informationen am Abend
Schlagworte: Fettnapf, Journalismus, Medien
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29. Januar 2008
Religion in der Werbung scheint fast so gut zu ziehen wie Sex. Der unsägliche Dieter Bohlen – einst von der Bild-Zeitung zum Pop-Titanen ausgerufen und zwischenzeitlich zum Großmaul herabgestuft – wirbt zur Zeit auf Plakaten für DSDS in Gebetspose – die Hände gefaltet und die Augen zum Himmel erhoben – mit dem Spruch:
“Herr, schick Talent vom Himmel”.
Zunächst kann man ihm nur Recht geben. Weshalb sollte er nicht beten? Auch Abraham und Sarah haben noch im hohen Alter ein Kind bekommen. Vielleicht bekommt er ja noch sein Talent.
Oder ist es einfach doch viel ehrlicher gemeint und es geht gar nicht um die Fernseh-Sendung, sondern um seine Finanzen? Dann geht es gar nicht um Talent, wie wir es heute meist verstehen, sondern um Talent im Sinne der Antike, wo man Gold und andere Metalle in Talenten abwog, also um eine Art Währung. Dann müsste man den Spruch einfach übersetzen:
“Herr, schick Geld vom Himmel.”
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26. Juni 2007
Die evangelische Deutsche Bibelgesellschaft hat das “Wissenschaftliche Bibellexikon im Internet” (WiBiLex) gestartet. Die Inhalte sind nach Angaben des Betreibers nach Registrierung kostenfrei zugänglich. Mittelfristiges Ziel seien 2.000 Stichworte.
WiBiLex
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